Dieses Naturwunder befindet sich in der Gemeinde Telde im Osten Gran Canarias an der Strandpromenade, die die Stadtteile Hoya del Pozo und La Garita miteinander verbindet – auch wenn es seinen Namen von letzterem hat.
Ich war zum Sonnenaufgang vor Ort. Tags zuvor hatte ich mir bei einem Location-Scouting bereits einen Überblick verschafft. Gerade beim Fotografieren zum Sonnenaufgang ist es hilfreich, den Ort schon einmal bei Tageslicht gesehen zu haben. Zudem steht dort ein großes Warnschild, das ausdrücklich darauf hinweist, für ein Foto nicht sein Leben zu riskieren. Daran habe ich mich auch gehalten, denn wenn man von einer Welle erfasst und in das Loch gezogen wird, kommt man vermutlich nicht mehr lebend heraus.
Leider kommt die Szenerie auf dem Foto nicht annähernd so spektakulär zur Geltung, wie man sie vor Ort erlebt. Die Wassermassen, die sich mit den Wellen im Loch auf und ab bewegen, sind ebenso beeindruckend wie das Fauchen und die anschließende Gischt. Der Himmel war an diesem Morgen allerdings stark bewölkt, die Sonne nur indirekt zu sehen. Zwischendurch musste ich sogar kurz ins Auto zurück, da es zeitweise regnete.
Kameradaten: 22.5 MM – F/8 – 1/3 SEK – ISO 200
Aufnahmedatum: 01.12.2025
